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tipps&TRENDS
















 Plate Art







 Die Kunst des Anrichtens




 ei der Kunst auf dem Teller geht es um die gesamte   Serviettenknoten oder dekorative Serviettenringe geben
 Inszenierung auf dem Esstisch, um Geschirr, Gläser,   der Tafel das gewisse Etwas.
 BTextilien und kleine Details, die jede Mahlzeit zum   Dazu kommen Accessoires, die nie überladen wirken dür-
 Erlebnis machen. Teller werden zur Leinwand, das Drum-  fen, sondern als feine Akzente dienen. Kerzen  bringen
 herum zur Bühne und erst in dieser Verbindung entsteht   Stimmung, kleine Vasen mit Blüten oder Kräuterzweigen
 ein Gesamteindruck, der Stil und Genuss vereint.  setzen natürliche Noten, saisonale Elemente wie Oliven-
 Geschirr spielt dabei die Hauptrolle. Weiße Teller sind zeit-  zweige im Sommer oder Eukalyptus im Winter verleihen
 lose Klassiker, die Ruhe und Eleganz ausstrahlen. Doch   Frische. Wichtig ist, dass die Dekoration den Teller unter-
 gerade  unregelmäßige Formen,  handgemachte Keramik   stützt, nicht überstrahlt.
 oder matte Oberfl ächen verleihen Charakter und machen
 den Unterschied. Eine rustikale Schale hebt Pasta hervor,   Die Kunst liegt darin, Harmonie zu schaffen. Mix & Match
 feines Porzellan setzt ein Dessert in Szene, farbige High-  erlaubt den Bruch zwischen Erbstücken und modernen
 lights schaffen bewusst Akzente.   Designs, während einheitliche Farbwelten Ruhe erzeugen.
 Auch Textilien prägen die Atmosphäre. Leinentischdecken   Kontraste sorgen für Spannung, bewusst gesetzte Frei-
 oder  Stoffservietten  bringen  Wärme  und  Struktur, Platz-  räume lassen Geschirr und Speisen wirken. So wird der
 sets setzen kleine Rahmen. Farben und Muster lassen   gedeckte Tisch zur Bühne, die von Alltag bis Festlichkeit
 sich je nach Anlass variieren: gedeckt für Minimalisten,   Geschichten erzählt – stilvoll, individuell und voller Persön-
 kräftig für festliche Abende. Kleine Kniffe wie ein lockerer   lichkeit. ■




 Dos  &  Dont's:



 Plate Art lebt vom Zusammenspiel aus Geschirr, Textilien und kleinen Details.
 Damit der gedeckte Tisch nicht überladen wirkt, sondern stilvoll inszeniert ist, helfen ein paar einfache Regeln.


 s EINHEITLICHE FARBWELTEN SCHAFFEN:  t ZU VIELE MUSTER MIXEN:
 Teller, Gläser und Textilien wirken besonders harmonisch,   Verschiedene Prints auf Geschirr, Servietten und
 wenn sie in ähnlichen Nuancen gehalten sind. Ein Akzent   Tischdecke konkurrieren miteinander und wirken
 in Kontrastfarbe darf für Spannung sorgen.  schnell chaotisch.

 s MIT LICHT SPIELEN:   t TELLER ÜBERLADEN:
 Kerzen, Laternen oder kleine Spots schaffen nicht nur   Sowohl beim Essen als auch bei der Dekoration gilt:
 Atmosphäre, sondern lenken den Blick gezielt auf den Teller.  Wenige Elemente perfekt platziert wirken stärker als ein
 Sammelsurium.
 s FREIRÄUME LASSEN:
 Weniger ist oft mehr. Ein bewusst freigelassener Bereich   t UNPASSENDE GRÖSSEN WÄHLEN:
 auf dem Tisch oder Teller bringt die Inszenierung erst   Ein kleiner Teller für ein Hauptgericht oder ein zu großes
 richtig zur Geltung.  Glas für einen Aperitif zerstört die Proportionen.


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